Im israelischen Schelomi nahe der Grenze zum Libanon hat eine Rakete Gebäude beschädigt.
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Israelische Polizei in der Altstadt von Jerusalem - nach neuen Zusammenstößen mit Palästinensern am Tempelberg.
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Zuvor waren laut Armee 34 Raketen aus dem Libanon auf israelisches Gebiet gefeuert worden - so viele wie seit 2006 nicht mehr. Ein Großteil sei abgefangen worden. Zwei Menschen im Norden Israels wurden den Angaben zufolge leicht verletzt. Die israelische Armee geht von einer Beteiligung der im Gazastreifen herrschenden Hamas oder der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad aus. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Abend ein hartes Vorgehen angedroht.
Der Eskalation vorausgegangen waren Zusammenstöße der israelischen Polizei mit Palästinensern auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) in Jerusalem. Medienberichten zufolge setzte die Polizei zwei Nächte in Folge Schlagstöcke, Tränengas und Gummigeschosse ein, um Palästinenser aus der Al-Aksa-Moschee zu entfernen. Eine Polizeisprecherin teilte mit, Jugendliche hätten zuvor Feuerwerkskörper und Steine auf Polizisten geworfen und versucht, sich in der Moschee zu verbarrikadieren.
Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Er ist aber auch Juden heilig, weil dort früher zwei jüdische Tempel standen. Auf dem Gelände um die Moschee kommt es immer wieder zu gewalttätigen Konfrontationen.
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