Am 15. Mai, als Palästinenser weltweit der Flucht und Vertreibung ihrer Vorfahren im Zuge der Nakba gedachten, feierten zehntausende nationalreligiöse Israelis den Jerusalem-Tag, indem sie beim sogenannten Flaggenmarsch durch die Jerusalemer Altstadt zogen. Sie skandierten Hassparolen wie „Tod den Arabern“ und „Möge euer Dorf brennen“, spuckten, schubsten und griffen nicht nur Bewohner und Journalisten an, sondern auch ihre Landsleute der Organisation Standing Together, die palästinensische Frauen und Händler durch die Altstadt eskortierten.
Nahostpolitik
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Zum Jerusalem-Tag ziehen nationalreligiöse Israelis beim „Flaggenmarsch“ durch die Jerusalemer Altstadt.
© Jamal Awad/dpa