Botschaft

Italien feiert Nationalfeiertag in Berlin: Es gibt Campari, Pasta und beste Stimmung

Feierlicher Empfang in der italienischen Botschaft: Musik, Campari, Pasta – und Gespräche über Europa, Krieg und gemeinsame Verteidigung. Ein Partybericht.

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Ein Fest zum italienischen Unabhängigkeitstag in der italienischen Botschaft in Berlin

Ein Fest zum italienischen Unabhängigkeitstag in der italienischen Botschaft in Berlin

© BLZ

Die Schlange vor der italienischen Botschaft in der Hildebrandstraße ist am Dienstagabend lang – sie reicht bis zur Tiergartenstraße. Viele der Wartenden sind festlich gekleidet und in Anzügen, gebügelten Hemden und mit Krawatten erschienen. Italienisch ist die Sprache, die man am häufigsten hört, während die Gäste auf Einlass warten.

Der Anlass ist der italienische Nationalfeiertag – der Tag der Republik, der jedes Jahr am 2. Juni begangen wird. Er erinnert an das Referendum von 1946, bei dem sich die Bevölkerung für die Abschaffung der Monarchie und die Einführung der Republik entschieden hat. Aus diesem Anlass hat Italiens Botschafter in Deutschland, Fabrizio Bucci, rund 3000 Gäste eingeladen. Er wurde dieses Jahr ins Amt berufen und will, das spürt man, frischen Wind in die Botschaft bringen.

Das Wetter zeigt sich von seiner freundlichen Seite, die Stimmung ist gelöst und feierlich. Als das Stimmengewirr im Innenhof der Botschaft verstummt, beginnt der offizielle Teil. Die italienische Sängerin Malika Ayane trägt die Nationalhymnen Italiens, Deutschlands und die Europahymne vor – begleitet von der Cellistin Martina Biondi und der Geigerin Cecilia Ferron. Es herrscht: Festtagsstimmung.

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