Berlin. dpaDer internationale Sport ist erneut von einem Todessturz betroffen. Dr 29jährige Italiener Remo dat Bosco erlag gestern in Berlin seinen Verletzungen, die er sich im ersten Rennen des Eisspeedway-Wettbewerbs in Wilmersdorf zugezogen hatte.Der Fahrer, der in drei Tagen seinen 30. Geburtstag gefeiert hätte, flog in der zweiten Kurve nach einer Überholkollision mit dem Finnen Jari Moisio über die zum Schutz aufgebauten Strohballen hinweg auf eine Betontreppe. Remo dal Bosco, der aus dem norditalienischen Varese stammt und von Beruf als Stuntman tätig war, hatte nach ersten Untersuchungen der sofort herbelgeeilten Notärzte keine Chance, diesen Unfall zu überleben" Die Wettkämpfe wurden daraufhin abgebrochen.Der ledige Italiener ist in der internationalen Eisspeedway-Szene als verwegener Draufgänger bekannt gewesen. Für ihn hätte sportlich in Berlin viel auf dem Spiel gestanden. Durch eine neue Regelung ging es um die Qualifikation zur Grand-Prix-Serie, für die er sich 1995 Chancen ausgerechnet hatte. In den Unfall waren außerdem der Finne Moisio, der Österreicher Harald Simon und der Russe Alexander Moskowka verwickelt, die mit Schnittwunden und Prellungen davonkamen.Der Italiener Remo dal Bosco (vorn) -- im Zweikampf mit dem Finnen Jan Moisio -- Sekunden vor dem tödlichen Sturz.
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