Ein voll beladener „Dreamlifter“ benötigt zum Start eine Startbahn von etwa 2800 Metern. Doch weil der Flieger auf seinem Weg von New York bereits viel Treibstoff verbraucht und er dadurch Gewicht verloren hatte, reichte die Startbahn von knapp 1900 Metern aus. Gute Wetterbedingungen kamen hinzu. Ingenieure hatten nach der Landung am Mittwochabend (Ortszeit) die ganze Nacht Berechnungen angestellt, ob sich der Koloss auf der kurzen Strecke in die Lüfte heben würde, sagte eine Flughafensprecherin laut CNN. Ein Pilotenteam kam aus New York, um den Start zu begleiten.
Sicherheitsvorkehrungen stellten sicher, dass das heikle Manöver nicht von Schaulustigen behindert wird. Die Polizei sperrte umliegende Straßen und rief Anwohner dazu auf, dem Flughafen fernzubleiben. „Gaffer haben schon Unfälle verursacht“, sagte ein Sprecher der Flughafenpolizei. Eine Untersuchung soll nun klären, wie die Piloten ihr Ziel beim Anflug verfehlen konnten. Das Flugzeug hatte Bauteile für Flugzeuge geladen.
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