Ein Musikvideo eines japanischen Rappers, das in Berlin gedreht wurde, sorgt in den sozialen Medien derzeit für Aufmerksamkeit. Der japanische Rapper namens Sho rappt in dem Video an bekannten Berliner Orten, wie dem Brandenburger Tor, der Straße des 17. Juni und dem Gendarmenmarkt. In dem Song scheint es unter anderem um die deutsche Automarke Mercedes-Benz zu gehen, von der mehrere Modelle im Video zu sehen sind.
Es ist nicht das erste Video, das Sho, der auf YouTube knapp 300.000 Abonnenten hat, in Berlin dreht. Der Japaner hat offenbar eine Vorliebe für Deutschland. In seinen Songs rappt er unter anderem Ausdrücke wie „Dankeschön“, „Bitteschön“ und „Ich liebe dich“.
Die Meinungen zu Shos Rapkünsten scheinen geteilt. Auf YouTube finden sich einige positive Kommentare auf Japanisch und Deutsch. Auf der Plattform X spotten jedoch auch einige Nutzer über das Video. „Amtssprache ist Deutsch!“, kommentiert ein Nutzer. Ein anderer teilte den „Sonntagfahrer“-Werbespot von Mercedes-Benz aus dem Jahr 2011.
Vor zwei Jahren veröffentlichte er ein Video unter dem Titel „Döner Kebab“, das ebenfalls in Berlin gedreht wurde. Der Rapper hat offenbar auch eine Fangemeinde in Deutschland. In dem Video zu „Döner Kebab“ ist zumindest zu sehen, wie Sho von mehreren jungen Fans verfolgt wird. Bei einem Fantreffen in Berlin im Jahr 2022 wurde er Medienberichten zufolge von der Polizei abgeführt. Die genauen Hintergründe dieses Vorfalls sind jedoch unklar.
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