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Bundestagswahl

Nietzard äußert sich zu Lindners Rückzug aus der Politik: Kann sich ums Kind kümmern

Christian Lindner kündigt seinen Rückzug aus der Politik an. Die Grüne-Jugend-Chefin Jette Nietzard äußert sich auf X zu den Zukunftsplänen des FDP-Chefs.

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Jette Nietzard, Sprecherin der Grünen Jugend, sorgt mit ihren Aussagen immer wieder für Aufsehen.

Jette Nietzard, Sprecherin der Grünen Jugend, sorgt mit ihren Aussagen immer wieder für Aufsehen.

© Michael Kappeler/dpa

Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, hat sich auf der Plattform X zum Ausscheiden des FDP-Chefs aus der Politik geäußert. Sie schrieb am Sonntagabend: „Ich freue mich, dass der Mann von Franca Lehfeldt jetzt kürzer tritt, um ihr Karriere und Kind zu ermöglichen“.

Konkret spielt Nietzard darauf an, dass Christian Lindners und seine Frau, die Journalistin Lehfeldt, gemeinsam ihr erstes Kind erwarten.

Doch die Aussage stößt auf Kritik. Danyal Bayaz (Grüne) kommentierte unter Nietzards Beitrag: „Private Fragen der Lebensführung entscheiden Betroffene zum Glück immer noch selbst. Solche Sprüche sind auch nicht sonderlich feministisch, sondern schlicht niveaulos. Ich würde das (wieder einmal) löschen“. Bayaz ist Minister für Finanzen des Landes Baden-Württemberg. Auch die Grünen-Spitzenpolitikerin Renate Künast kommentierte: „Jette, das ist unsouverän und macht Dich sehr klein“.

Christian Lindner kündigte nach der Wahlschlappe der FDP am Sonntagabend an, sich ganz aus der Politik zurückziehen zu wollen. Die FDP verpasst mit 4,4 Prozent den Einzug in den Bundestag.

Nietzard polarisiert immer wieder mit Aussagen

Nietzard sorgte immer wieder mit kontroversen Aussagen für Kritik. Im Januar schrieb sie auf X: „Statt über Zwangsarbeit Bürgergeldbezieher*innen zu sprechen – wie wäre es mit verpflichtender gemeinnütziger Arbeit für die größte Gruppe der Arbeitslosen, den 800.000 Privatiers in Deutschland? Die liegen den ganzen Tag doch sowieso faul rum und brauchen das Geld nicht.“

Für eine Aussage zur Silvesternacht entschuldigte sich Nietzard zuletzt. Nach Angaben zahlreicher Nutzer hatte Nietzard geschrieben: „Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen.“ Dafür erntete sie viel Kritik, sie löschte den Post. „Niemand sollte Silvester verletzt werden. Ich entschuldige mich für meinen Tweet. Hätte ich so nicht formulieren sollen“, erklärte Nietzard am Nachmittag auf X.

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