Als der Kultursenator Joe Chialo (CDU) am 4. Januar die Einführung einer Antisemitismusklausel öffentlich verkündete, waren nicht nur die Verbände, Institutionen und Akteure der Berliner Kulturszene überrascht, sondern auch die Abgeordneten im Kulturausschuss. In der darauffolgenden Sitzung am 8. Januar wurde Chialo mit Fragen und Kritik vor allem zur Vorgehensweise und zur Kommunikation überhäuft.
Streit
Joe Chialo verheddert sich mit der Antisemitismusklausel in den Details, dabei ist die Grundidee falsch
Eigentlich sucht Chialo den Dialog mit der Kulturszene, um den Antisemitismus zu bekämpfen. Mit seiner Klausel verletzt er das Vertrauen in die Kunstfreiheit. Ein Kommentar.
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Der Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: Joe Chialo (CDU)
© Paulus Ponizak/Berliner Zeitung