Während Stefan Mross noch mit der Scheidung von Anna-Carina Woitschack beschäftigt ist, möchte sich nun auch seine Tochter Johanna von ihm trennen – zumindest namentlich.
Wie die 23-jährige Musikerin auf Instagram mitteilt, wird sie von nun an unter einem Künstlernamen auftreten.
„Ich bin schon total kribbelig, wie ihr euch sicher vorstellen könnt“, teilt Johanna Mross alias JOEŸ ihren etwas mehr als 9000 Followern auf Instagram mit und kündigt ihre erste Solo-Single „Spotlight“ an, die Ende April erstmals unter ihrem Künstlernamen veröffentlicht werden soll.
Der Song markiere den Moment, in dem ein junger Mensch sich entschließt, seine Talente und den ganzen Mut zur eigenen Stimme zusammenzubringen, heißt es im Promotext.
Und tatsächlich dürfte die erste Single für die gelernte Konditorin ein ziemlich großer Schritt sein. So tritt sie nicht nur solo ins Rampenlicht, sondern distanziert sich auch von ihrem Vater. Wie die Bunte berichtet, will sich die ehemalige Mross von ihrem bisherigen Image abheben und als eigenständige Künstlerin wahrgenommen werden. JOEŸ symbolisiere den Neuanfang.
Zuletzt stand die Tochter mit der Familienband More Than Words gemeinsam mit ihrer Mutter Stefanie Hertel und deren Mann Lanny auf der Bühne. Mit beiden versteht sie sich wohl blendend – trotz eigener Wohnung sei sie Dauergast bei ihrer Mutter.
Was der immer wieder in den Schlagzeilen präsente Stefan Mross von der Entscheidung seiner Tochter hält, ist bislang nicht bekannt. Sowohl private Schicksalsschläge als auch öffentliche Eskapaden des Musikers, wie der Haftbefehl 2023 wegen einer Schlägerei in einem Leipziger Hotel, sorgten für reichlich Aufsehen. Ob die Trennung der Sängerin von ihrem Namen auch ein wenig damit zu tun hat?
Zwischen Familienzoff und Künstlerdasein
Mross ist allerdings nicht der erste Promisprössling, der vom Namen seiner Eltern Abstand nehmen will. Neben Zoë Kravitz, Brooklyn Beckham oder Leni Klum gibt es eine ganze Reihe von Stars, die sich bewusst gegen den Namen eines prominenten Elternteils entschieden haben. Mal wollten sie nicht als reines Abbild ihrer Vorfahren, sondern als eigenständige Künstler wahrgenommen werden, mal waren Familienstreitigkeiten der Grund.
Unter anderen hat sich Hollywoodstar Nicolas Cage für eine Namensänderung entschieden. Der Neffe des berühmten Regisseurs Francis Ford Coppola wollte nicht den Eindruck erwecken, wegen seines Onkels bestimmte Rollen zu bekommen. Bei der Namenswahl ließ sich der geborene Coppola von der Marvel-Figur Luke Cage inspirieren.
Des Vaters Sohn, nur nicht auf dem Papier: Nicolas Cage ist ein geborener Coppola.
© Imago
Ähnlich Jakob Dylan, der Sohn des weltberühmten Folk-Musikers Bob Dylan. Obwohl er seinen Familiennamen beibehielt, versteckte er sich lange bewusst im Hintergrund, um nicht direkt mit seinem Vater verglichen zu werden. Seine Band The Wallflowers wurde ohne viel öffentliche Verbindung zu Bob Dylan trotzdem bekannt.
Einige Stars haben auch die Alias-Bezeichnungen ihrer Eltern übernommen. So nutzte Charlie Sheen wie sein Vater Martin den Künstlernamen Sheen. Anders sein Bruder: Emilio Estevez behielt seinen bürgerlichen Namen – wie Cage aus dem Wunsch heraus, als eigenständiger Künstler wahrgenommen zu werden. Mit Erfolg. Auch der 62-Jährige ist heute ein gefragter Regisseur und Schauspieler.
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Ähnlich wie nach einer Scheidung gibt es aber auch vereinzelt Prominente, die ihren Nachnamen ablegen, weil sie aus emotionalen Gründen nicht mit ihren Eltern in Verbindung gebracht werden wollen. Ein Beispiel dafür ist die gemeinsame Tochter Shiloh von Angelina Jolie und Brad Pitt. Wie man 2024 aus dem näheren Umfeld des sich scheidenden Hollywood-Traumpaares erfuhr, entschied sich die damalige Jolie-Pitt, den Nachnamen ihres Vaters abzulegen und den ihrer Mutter anzunehmen.
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