Er war der erste Sommerkino-Blockbuster der Filmgeschichte: Steven Spielbergs „Der weiße Hai“. Aus dem Jahre 1975, aber immer noch ein Nervenkitzel vor den Meeresgöttern. Ikonisch freilich auch: die minimalistische Filmmusik des Komponisten John Williams („Star Wars“, „Harry Potter“) samt den dunklen Celli und den Kontrabässen: „Rrrrrrmmmm. Hooooooromm.“
Doch der Soundtrack kam anfangs gar nicht gut an. Ausgerechnet bei Spielberg persönlich. Der Meisterregisseur besuchte den Meisterkomponisten bei ihm zu Hause. Doch er bekam so gar nicht das serviert, was er erwartet hatte: Statt komplexer Orchestermusik kredenzte Williams Spielberg „einfach“ ein schlichtes Thema auf dem Steinway-Klavier.
Musik
John Williams’ Filmmusik zu „Der weiße Hai“: Warum Steven Spielberg sie für einen Witz hielt
Inzwischen ist er legendär: der Soundtrack zu Steven Spielbergs „Der weiße Hai“. Doch anfangs war Spielberg vom Score zutiefst enttäuscht. Wie hat Williams den Spieß umgedreht?
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Cindy Grover als Christine „Chrissie“ Watkins in „Der weiße Hai“
© Mary Evans/imago