Saibou flog im August 2020 aus seinem Vereinsteam, den Telekom Baskets Bonn, ihm wurde fristlos gekündigt. Die Teilnahme an einer Demonstration, die sich mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie auseinandersetzte, sorgte dafür, dass er seinen Job verlor und gleichzeitig öffentlich geächtet wurde. Der Basketballer hatte sich in den sozialen Medien außerdem kritisch geäußert. Unter dem Hashtag „#AppellandenVerstand“ provozierte er und stellte die Meinungsfreiheit in Bezug auf die Pandemie infrage. Saibou hatte danach schwere Monate zu überstehen, fand erst im Januar in Frankreich einen Klub, der es wagte, ihn zu verpflichten. Die Nominierung ins Nationalteam sorgte im Juni für Diskussionen, auch Teamkollegen setzten sich kritisch mit seiner Rolle auseinander.
Sommerspiele in Tokio
Joshiko Saibou: Als Querdenker verschrien, jetzt bei Olympia
Der Berliner Basketballprofi wurde wegen kritischer Äußerung während der Pandemie geächtet. Jetzt spricht er über seinen olympischen Auftritt im Nationalteam.
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Kritischer Geist: Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou (l.) setzt sich im Testspiel gegen Roko Rogic durch.
© AFP/Lovrovic