Jürgen Klopp begann seinen ersten Lehrgang als neuer Bundestrainer so, wie er schon seinen letzten Job begonnen hatte: mit einem neuen Namen. In England nannte er sich „The normal one“ und weckte im Kontrast zu Jose Mourinho, „the special one“, direkt Sympathien auf der Insel. In einem Instagram-Video des DFB erinnerte Klopp am Dienstagmorgen an seine ikonische Vorstellung in Liverpool. „I am the new one“, sagte er nun, und er „könnte nicht glücklicher sein darüber“, schiebt er gleich hinterher.
Wie ernst es Klopp mit dem Neuanfang meint, zeigt seine erste Nominierung: Statt eines Kaders lud er für die vier anstehenden Nations-League-Spiele gleich zwei ein. Einer für die Duelle mit den Niederlanden und Griechenland und der andere für die Partien gegen Serbien und erneut Griechenland. 44 Spieler hatte er insgesamt eingeladen. Ein Novum. 43 wird er tatsächlich spielen und trainieren sehen, nachdem Brajan Gruda verletzungsbedingt absagen musste.
Nationalmannschaft
Jürgen Klopp hat beim DFB ein Problem – doch darin liegt eine Chance
Jetzt wird es ernst für Jürgen Klopp: Sein erster DFB-Kader ist da. In den nächsten zwei Wochen warten 43 Spieler, zwei Kader – und eine besondere Herausforderung.
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Klopp legt los: Am Dienstag hat er den ersten seinen zwei Kader zusammengetrommelt.
© Federico Gambarini/dpa