Gleich zweimal sollen Jugendliche in der Nacht auf Sonntag einen Spätkauf in Reinickendorf ausgeraubt haben. Mit dabei hatten sie eine Schreckschusspistole und ein Messer. Den ersten Überfall konnte ein Mitarbeiter verhindern. Das teilte die Berliner Polizei mit.
Ein 17-Jähriger soll das Geschäft in der Zwischenebene des U-Bahnhofs Paracelsus-Bad kurz vor 0 Uhr das erste Mal betreten und etwas gekauft haben. Kurz nach der Bezahlung soll er den Verkäufer unvermittelt mit einer Schusswaffe bedroht haben. Sein 14-jähriger Komplize soll in der Zwischenzeit an der Eingangstür gewartet haben.
Dem 26 Jahre alten Angestellten sei es zunächst gelungen, die Jugendlichen davon abzuhalten, die Tat fortzusetzen: Sie flüchteten. Doch nur kurze Zeit später betraten sie erneut das Geschäft und forderten die Herausgabe von Geld, wieder unter Vorhalt einer Schusswaffe. Der Angestellte kam der Aufforderung nach, einer der Tatverdächtigen soll in die Kasse gegriffen haben – anschließend flüchtete das Duo mit der Beute in Richtung Residenzstraße.
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Der Angestellte sprach daraufhin zwei Polizisten an, die einen Verkehrsunfall aufnahmen. Zusammen mit weiteren Einsatzkräften konnten die zwei Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des 17-Jährigen wurde eine Schreckschusswaffe gefunden, der 14-Jährige hatte ein Messer dabei. Beide Waffen wurden beschlagnahmt. Der 17-Jährige wurde zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen in Polizeigewahrsam gebracht und anschließend für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) eingeliefert. Noch am Sonntag soll er einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 14-Jährige wurde einem Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).
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