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Wikileaks-Gründer

Julian Assange in Freiheit – weltweit bleiben über 300 Journalisten in Haft

Die Freilassung des Wikileaks-Gründers wirft ein Schlaglicht auf die international bedrohte Pressefreiheit. In Russland beginnt der Prozess gegen einen amerikanischen Korrespondenten.

Thomas Fasbender BLZ/Thomas Fasbender
5 Min
Nach fast 15 Jahren in Freiheit: Wikileaks-Gründer Julian Assange (Archivbild)

Nach fast 15 Jahren in Freiheit: Wikileaks-Gründer Julian Assange (Archivbild)

© Matt Dunham/AP/dpa

Mit der überraschenden Freilassung des Wikileaks-Gründers Julian Assange aus britischer Haft am Montagabend rückt das Schicksal anderer verhafteter Journalisten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Assange war am Dienstagmorgen über Bangkok auf die Pazifikinsel Saipan geflogen worden, einem Außengebiet der Vereinigten Staaten im Westpazifik. Dort bekannte er sich vor einem US-Bundesrichter der Verschwörung zur Erlangung und Verbreitung von Informationen zur Landesverteidigung für schuldig. Danach durfte er in seine australische Heimat weiterreisen.

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