Mit dem Anstieg der Temperaturen und dem Einzug des Frühlings endet die Kältehilfe-Saison 2024/25. Von November bis April konnten bedürftige Menschen in Notunterkünften unterkommen. Die Kältebusse waren jede Nacht im Einsatz, um Hilfe anzubieten, teilte die Berliner Stadtmission mit.
Insgesamt wurden 5960 Anrufe in ihrem Callcenter erfasst. Die Kältebusse trafen 4700 bedürftige Menschen und boten Unterstützung an. Von den Hilfesuchenden waren 80 Prozent Männer, 6 Prozent nutzten einen Rollstuhl. In dieser Zeit legten die Busse 37.000 Kilometer zurück und transportierten 21.000 Menschen. Zusätzlich wurden 550 Schlafsäcke verteilt.
Die Kältebusse waren der Stadtmission zufolge zum letzten Mal in der Nacht vom 31. März auf den 1. April unterwegs. Die Notübernachtung in der Lehrter Straße in Mitte schließt in der Nacht vom 14. auf den 15. April. Die Einrichtung in der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg bietet letztmals in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai Zuflucht. Die Notübernachtung am Containerbahnhof in Friedrichshain bleibt ganzjährig geöffnet.
Quelle: Berliner Stadtmission
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