Der Krieg in Nahost hält Berlin weiter in Atem. Am Wochenende zogen zunächst mehrere Hundert Menschen durch Berlin und protestierten gegen den vermeintlichen Völkermord Israels an Palästinensern. Der Zug wurde in Charlottenburg gestoppt, es gab Festnahmen wegen Beleidigung, Zeigen verbotener Symbole, Rufen verbotener Parolen und Widerstand gegen Einsatzkräfte. Beobachter berichteten, dass schwarz-weiße Schahada-Fahnen geschwenkt und antisemitische Parolen wie „Tod den Juden“ oder „Tod der IDF“ skandiert wurden. Die IDF sind die Israel Defense Forces, die israelische Armee.
Berlin
Kai Wegner will die „öffentliche Ordnung“ in Berlin wiederherstellen
Am Wochenende wurde in Berlin wieder antisemitisch gegrölt und das Kalifat verherrlicht. Das feuert eine Debatte um einen Rechtsbegriff wieder an, der erst vor vier Jahren gestrichen wurde.
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Am Wochenende wurde in der City West eine propalästinensische Demonstration gestoppt. Es gab zahlreiche Festnahmen.
© Erbil Basay/imago