Seit über 40 Jahren gehe ich zu Demonstrationen. Rede und Gegenrede, Argument und Gegenargument – das ist in einer Demokratie selbstverständlich, auch wenn es mühsam und manchmal frustrierend ist. Dafür bin ich schon in der DDR auf die Straße gegangen. Es ist wichtig, Gesicht zu zeigen, den eigenen Standpunkt nach außen zu vertreten. Ehrlich, mit einer klaren Positionierung und ohne allen gefallen zu wollen. Das erreicht man als politisch aktiver Mensch ohnehin nie, wenn man Tacheles redet.
Liberalismus
Karoline Preisler: „Egal was man wählt – am Ende wird es ein linkes Bündnis“
Bürgerliche Mehrheiten – linke Regierungen. Die Brandmauer verhöhnt den Wähler, Judenhass wird zum neuen Normal. Ein Gastbeitrag einer Ostdeutschen.
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Karoline Preisler ist dort, wo der Diskurs Polizeischutz braucht. Hier mit dem Foto der von Hamas-Terroristen ermordeten Deutschen Shani Louk bei einer propalästinensischen Demonstration am „Nakba“-Gedenktag in Berlin.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung