Jugendbuch

Das „Papierklavier“ und das zu wahre Leben

Ein Buch für Jugendliche findet nicht den Preis-Segen der Katholischen Kirche. Was ist das Problem?

2 Min
Eine Illustration aus „Papierklavier“.

Eine Illustration aus „Papierklavier“.

© Elisabeth Steinkellner/Anna Gusella © 2020 Beltz & Gelberg in der Verlagsgruppe Beltz · Weinheim Basel

Einmal kommt im Buch „Papierklavier“ die Mutter in Maias Zimmer und sagt: „Tut mir leid, dass ich manchmal vergesse, wie hart es ist, sechzehn zu sein.“ Das Mädchen erzählt wie in einem Tagebuch von ihren Träumen, von Stress mit Eltern, Geschwistern und der Sorge ums Aussehen. Was die Schriftstellerin Elisabeth Steinkellner nicht für sie in Worte bringen kann, übernehmen die von Anna Gusella gezeichneten Bilder. Das bei Beltz & Gelberg erschienene Buch ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden und steht auf der Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

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