Wenn es um Literatur in einfacher Sprache geht, schalten die deutschen Leitmedien und auch Philologen in den Kulturkampfmodus. Von Skandal und Kulturfrevel ist die Rede, von einer Verhunzung von Kunstwerken, von einem Desaster. Und man kann es ja auch irgendwie verstehen. Was bleibt von einem Werk, das seiner poetischen Sprache beraubt wird, seiner sprachlichen Eigenart?
Kulturkampf
Kein Nebensatz, kein Genitiv: Ist Literatur in einfacher Sprache Kulturfrevel oder Menschenrecht?
Philologen und Journalisten nennen Literatur in einfacher Sprache skandalös. Ein Literaturwissenschaftler versucht, der erhitzten Debatte mit rationalen Argumenten zu begegnen.
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Übersetzung, Vereinfachung, Frevel? – „Effi Briest“ in 140 Minuten, verfilmt von Rainer Werner Fassbinder, mit Hanna Schygulla in der Titelrolle.
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