Für viele E-Autofahrerinnen und Fahrern sorgt die Gebühr für das Blockieren von Ladesäulen in Berlin für Unmut. Wer sein Fahrzeug nachts länger als vier Stunden an einer Säule parkt, musste bislang zwei Cent pro Minute zahlen. Nun haben die Berliner Stadtwerke angekündigt, die Regelung ab dem 1. Juli auszusetzen. „Niemand möchte nachts noch mal raus, um das Auto umzuparken. Dadurch bleiben viele Ladepunkte in dieser Zeit frei“, hieß es in der Mitteilung der Stadtwerke.
Wer künftig sein Fahrzeug etwa um 20 Uhr anschließt und es am nächsten Morgen abholt, wird bei den Berliner Stadtwerken lediglich den geladenen Strom bezahlen müssen. Das gilt für alle, die ihr Fahrzeug an einer Stadtwerke-Ladestation laden und dort direkt mit Kreditkarte oder PayPal zahlen. Es handelt sich der Mitteilung der Berliner Stadtwerke zufolge um 1400 öffentlichen AC-Normalladepunkte.
Die Berliner Stadtwerke weisen darauf hin, dass man keinen Einfluss auf die Ladetarife von Mobilitätsanbietern habe. Hier seien Nutzerinnen und Nutzer vertraglich gebunden, die Anbieter berechneten ihren eigenen Tarif.
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