Fußball

Keine Hertha-Fans in Dresden? Ultras rufen zum Boykott des Dynamo-Spiels auf

Wegen halbiertem Gästekontingent und personalisierten Tickets boykottiert die Ultra-Gruppe Harlekins das Wiedersehen mit Dynamo Dresden am 19. September.

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Choreographie beim Pokalspiel in Saarbrücken: Für das Spiel bei Dynamo Dresden aber ruft die Ultragruppierung der Harlekins die Fans von Hertha BSC zum Boykott auf.

Choreographie beim Pokalspiel in Saarbrücken: Für das Spiel bei Dynamo Dresden aber ruft die Ultragruppierung der Harlekins die Fans von Hertha BSC zum Boykott auf.

© HMB Media/Yannis Dreimann/Imago

In den vergangenen Tagen hat das Sommertransferfenster das Geschehen im Profifußball bestimmt. Auf den letzten Drücker sind auch Dynamo Dresden und Hertha BSC noch einmal aktiv geworden und haben ihre Kader für die laufende Saison in der 2. Bundesliga komplettiert. Fast untergegangen ist dabei das nächste direkte Aufeinandertreffen beider Klubs. Dabei sorgt die Partie schon seit einigen Tagen für Diskussionen in der aktiven Fanszene.

Während Dynamo Dresden weiter gegen die Sperre seines K-Blocks kämpft, wollen die Berliner Ultras dafür sorgen, dass möglichst gar keine Hertha-Fans nach Dresden kommen. Die Harlekins, die größte und bedeutendste Ultra-Gruppierung von Hertha BSC, haben ihre Anhänger dazu aufgerufen, keine Tickets für das Auswärtsspiel am 19. September zu kaufen. Ausgerechnet dann treffen beide Vereine im Rudolf-Harbig-Stadion wieder aufeinander – und wieder geht es um die Folgen des Skandalspiels vom 4. April.

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