Der Goldschatz werfe zahlreiche Fragen auf, sagte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Mittwoch zur Eröffnung der Ausstellung. Denn das Siedlungsgebiet der Kelten habe von der iberischen Halbinsel über West- und Mitteleuropa bis nach Anatolien gereicht. „Nur im heutigen Brandenburg siedelten sie nie“, sagte Schüle. „Der Fund unterstreicht: Grenzüberschreitender Handel, Migration und Kulturaustausch sind keine neuen Themen des 21. Jahrhunderts.“
Nach Einschätzung von Experten spricht der Fund für eine überregionale Bedeutung der Jastorf-Siedlung mit weitreichenden Fernkontakten. Nach der kurzen Präsentation in diesem Jahr soll der Goldschatz erst im Jahr 2025 im Rahmen einer Sonderausstellung mit sämtlichen Funden mit keltischem Kontext im Land Brandenburg wieder gezeigt werden.
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