Ein Sturm hat neue Bewegung in den Rechtsstreit um das John F. Kennedy Center for the Performing Arts (KC) gebracht. Nachdem sich die Umbenennung in Donald Trump and John F. Kennedy Center als rechtswidrig erwiesen hatte und der Name des amtierenden Präsidenten schmachvoll wieder abmontiert werden musste, wollte das mit seinen Vertrauten besetzte Kuratorium des KC die Anbringung seines Namens auf anderem Wege durchsetzen: Trump sollte nach der Renovierung des Gebäudes an dessen Fassade als Retter in Erscheinung treten. Wir hatten den Schriftzug schon vor Augen.
Dumm nur, dass die Renovierung, die nach den Plänen des Trump nahestehenden Kuratoriums mit einer zweijährigen Schließung des Gebäudes und mit öffentlichen Mitteln von 250 Millionen Dollar (sowie weiteren 500 Millionen Dollar an Spenden) einhergehen sollte, vielleicht gar nicht so nötig ist. Das wird derzeit vor einem Bundesgericht ausgefochten – unter anderem von Joyce Beatty, die als Vorstandsmitglied Klage gegen die Schließung eingereicht hat.
Denkmal
Kennedy-Center-Streit: Nach Deckenschaden droht Trumps Justizministerium mit Abriss
Ein Loch in der Decke, eine Klage vor Gericht, eine Abrissdrohung: Im Machtkampf um das Kennedy Center in Washington kommt eine Endlösung in Sicht. Eine Glosse.
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Blick ins Kennedy Center, in dessen Hall of Nations Porträts von Donald und Melania Trump sowie JD Vance zu sehen sind
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