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Regensburg

Kind in Krankenhaus erstochen – Tatverdächtiger ist 14

Zwei Menschen werden in einem Regensburger Krankenhaus angegriffen. Einen Tag später erliegt ein Junge seinen Verletzungen. War es eine extremistische Tat?

Team News dpa/BLZ
2 Min
Polizisten stehen vor der kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung, in der ein 14-Jähriger einen Siebenjährigen sowie ein 63-Jährigen angegriffen haben soll. 

Polizisten stehen vor der kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung, in der ein 14-Jähriger einen Siebenjährigen sowie ein 63-Jährigen angegriffen haben soll. 

© André Baumgarten/Mediengruppe Bayern/dpa

Am Freitag hatte die Polizei mitgeteilt, die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München habe die Ermittlungen wegen zwei Fällen von versuchtem Mord übernommen. Weil der Jugendliche möglicherweise schuldunfähig sei, sei er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden.

Regensburg: 14-Jähriger bereits polizeibekannt

Der 14-Jährige war der Polizei demnach schon seit Jahresbeginn bekannt. Er soll sich unter anderem in einschlägigen Chatgruppen „intensiv mit der Planung und Durchführung von schwersten Gewalttaten beschäftigt“ haben. Zu diesem Zeitpunkt sei er aber noch nicht strafmündig gewesen.

Die Zeitungen der Mediengruppe Bayern berichteten am Freitag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Regensburg, der Jugendliche habe eine Gewalttat an einer Schule in der Oberpfalz geplant. Die Behörde selbst war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Der Siebenjährige hatte sich nach der Tat laut Polizei zunächst „in einem äußerst kritischen Zustand“ befunden. Der 63-Jähriger wurde ebenfalls schwer verletzt, sein Zustand war laut Polizei am Freitag stabil. Den Angriff gestoppt hatte letztlich ein Mitarbeiter der Klinik. Er wurde an der Hand verletzt, konnte den Angaben zufolge inzwischen aber wieder das Krankenhaus verlassen.

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