Isolation, gewaltsame Fixierung

Schwere Vorwürfe gegen Kinderheim in Jänschwalde

Das Ministerium prüft den Fall.

BLZ
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Symbolbild

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Erste Hinweise auf die Vorwürfe gegen das Heim „Neustart“ in Jänschwalde (Spree-Neiße) seien dem Ministerium vor rund einem Monat durch eine Anfrage der Zeitung „taz“ bekannt geworden, so eine Sprecherin des Ministeriums. Man nehme die Vorwürfe sehr ernst. Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat einen Prüfvorgang angelegt. Die Polizeidirektion Süd bestätigte am Dienstag auf Nachfrage, dass ein ehemaliger Heimbewohner Anzeige gegen Heimerzieher erstattet hat.

Vorwürfe: Isolation, abgeklebte Fenster, gewaltsame Fixierung

Mehrere Jugendliche, ehemalige Bewohner des Heims, hatten sich an die Zeitung gewandt und von Isolation, abgeklebten Fenstern und Frageritualen vor jedem Toilettengang sowie gewaltsamen Fixierungen berichtet. Der Träger des Heims, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Kreisverband Lübben, erklärte dazu gegenüber dem Ministerium, dass er „bis zum Abschluss der Prüfungen das bisherige Aufnahmeverfahren nicht mehr praktizieren wird“. Man gehe den Vorwürfen nach und prüfe ganz genau, was dort passiert ist, sagte der Geschäftsführer, Sven Meier, der Deutschen Presse-Agentur. Zu Einzelheiten wollte er zunächst nicht Stellung nehmen. (dpa)

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