"Fütterung durch Zwang"
Wie die „Lausitzer Rundschau“ berichtet, sollen 22 Vorfälle in der Anklage der Staatsanwaltschaft stehen. Dabei soll es sich um Nötigung und Körperverletzung handeln. Die Zeitung schreibt von Praktiken, bei denen Kinder an Stühlen festgebunden worden seien und ihnen zwangsweise Essen in den Mund gelöffelt wurde. Auch die Deutsche Presseagentur schreibt, bei den Vorwürfen ginge es unter anderem um die Fütterung durch Zwang.
Bekannt wurden die Vorgänge laut der Lausitzer Rundschau durch zwei Praktikanten, die von den Vorgängen in der Kita in ihrer Schule erzählten. Am 27. Oktober 2016 sei dann eine Mitarbeiterin des Brandenburger Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport mit einem Jugendamtsmitarbeiter unangemeldet in der Einrichtung erschienen.
Leiterin wohnte auch im Gebäude
„Das war der Endpunkt einer schon länger währenden Auseinandersetzung mit der ehemaligen Vorsitzenden des Trägervereins, die zugleich Leiterin der Kita, über den Verein die Eigentümerin und zugleich die Bewohnerin des Gebäudes war, in der die Kita untergebracht war“, erklärte Ralph Kotsch, Sprecher des Ministeriums, der Zeitung.
Gegen die Kitaleiterin wird im März im Amtsgericht Cottbus verhandelt. (BLZ)
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