Kino

Das Human Rights Film Festival Berlin: „The Good Fight“ für eine bessere Welt

Beim Human Rights Film Festival in Berlin können die Besucher preisgekrönte Dokumentarfilme aus aller Welt in ausgewählten Berliner Kinos sehen oder online streamen.

Leandra Vorndamm
2 Min
„When Spring Came to Bucha“: Im März 2022 zogen sich russische Truppen aus der ukrainischen Stadt Bucha zurück. Der Film begleitet die Community bei dem Wiederaufbau der Stadt.

„When Spring Came to Bucha“: Im März 2022 zogen sich russische Truppen aus der ukrainischen Stadt Bucha zurück. Der Film begleitet die Community bei dem Wiederaufbau der Stadt.

© Human Rights Filmfestival

Unter dem Titel „The Good Fight“ findet bis zum 22. Oktober 2023 das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) statt, bei dem internationale und preisgekrönte Dokumentarfilme präsentiert werden. Die Menschenrechte stehen, wie der Titel bereits verrät, im Fokus. Über vierzig Dokumentarfilme nehmen die Besucher auf eine Reise durch Geschichten aus allen Teilen der Welt mit und bieten Einblicke in den gesellschaftlichen Status quo sowie zentrale Themen wie Demokratie, Gerechtigkeit, Freiheit und Umweltschutz.

2018 wurde das Human Rights Film Festival von Aktion gegen den Hunger ins Leben gerufenen. Der Gedanke dahinter: die Menschen zu bewegen und einen Wandel im Denken und Handeln zu bewirken. Das Festival  zeigt Geschichten von Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Ein Film beschäftigt sich beispielsweise mit der Geschichte der kurdisch-türkischen Aktivistin Mutlu Kaya, die vor dem Einzug ins Finale von „Turkey’s Got Talent“ niedergeschossen wurde, weil sie einen Heiratsantrag ablehnte. Ein weiterer Höhepunkt ist „Holding Up the Sky“, der die Geschichte des Yanomami-Aktivisten Davi Kopenawa und seines Sohnes Dario erzählt, die gemeinsam für den Schutz ihres Lebensraums, den Regenwald, kämpfen.


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Den Besucher erwartet ein umfangreiches Angebot an Workshops, Masterclasses und interaktiven Diskussionsrunden im Human Rights Forum. Zusätzlich begleiten Diskussionen und Fragerunden mit Filmemachern und Aktivisten die Filme durch die öffentliche Gesprächsreihe „Talking Humanity“, die erstmals im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung stattfindet.

Das diesjährige Filmprogramm findet in sechs Berliner Kinos statt, darunter die Hackeschen Höfe Kinos, das Kant Kino, das Sputnik Kino am Südstern, das Acud-Kino, das Kino im Zeiss Großplanetarium und das City Kino Wedding. Bereits zum fünften Mal wird der Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte von einer internationalen Jury vergeben.

Tickets sind auf der Homepage des Filmfestivals zu erwerben.

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