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Nach „Kiss Cam“-Affäre bei Coldplay-Konzert: Firma stellt Ex-Frau von Sänger ein

Die Affäre eines Tech-CEO wird bei einem Coldplay-Konzert zufällig entlarvt. Nun wendet sich das Unternehmen mit einer Videobotschaft an die Menschen.

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Gwyneth Paltrow ist die kurzfristige Pressesprecherin von Astronomer.

Gwyneth Paltrow ist die kurzfristige Pressesprecherin von Astronomer.

© Michael Tran/AFP

Knapp zwei Wochen nach dem „Kiss Cam“-Skandal, bei dem die Affäre eines Tech-CEO bei einem Konzert der Band Coldplay aufgedeckt wurde, geht die Firma Astronomer, dessen (nun ehemaliger) CEO im Zentrum stand, in die Offensive.

In einem Werbespot von Astronomer bezeichnet sich nun Schauspielerin Gwyneth Paltrow als temporäre Pressesprecherin des Unternehmens. Paltrow geht in dem Werbespot mit einem Augenzwinkern auf die angeblich meistgestellten Fragen ein. „Danke für Ihr Interesse an Astronomer“, beginnt die Botschaft.

„Kiss Cam“-Affäre: Astronomer-CEO legt Posten nieder

Das Video der „Kiss Cam“-Affäre sorgte in den vergangenen Tagen international für Schlagzeilen. Bei der „Kiss Cam“ suchen Kameraleute Pärchen auf den Konzerten und filmen sie. Die Aufnahme ist dann auf den großen Bildschirmen für die ganze Menge zu sehen. So auch bei diesem Paar. Eng umschlungen steht ein Paar und hört der Musik zu, als die Kamera auf sie zeigt. „Oh, schaut euch die beiden an“, sagt Coldplay-Frontmann Chris Martin Plötzlich schlägt die Frau die Hände vor das Gesicht und dreht sich von dem Mann weg. „Warte, was?“ fragt Martin verwirrt über das Verhalten der Frau.

Internet-Nutzer fanden schnell heraus, um wen es sich bei den Personen handelt. Der Mann ist Andy Byron, CEO des milliardenschweren Softwareunternehmens Astronomer. Die Frau an seiner Seite ist Kristin Cabot, Chief People Officer desselben Unternehmens. Beide sind verheiratet – allerdings nicht miteinander. Sowohl Byron als auch die Personalchefin Cabot traten mittlerweile von ihren Posten zurück.

Sie wollte die meistgestellten Fragen antworten. Die erste Frage ist dabei „Oh mein Gott! Was zur Hölle ist passiert?“ (englisch: „OMG! What the actual f...“). Ja, so Paltrow, Astronomer sei der beste Ort für „Apache Airflow“, eine Open-Source-Plattform zur Workflow-Orchestrierung, antwortet Paltrow. Auch andere Fragen – beispielsweise nach dem Befinden des Social Media-Teams des Unternehmens – beantwortet Paltrow freundlich und professionell mit den Vorzügen des Unternehmens.

Die Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat eine Art Verbindung zu dem Skandal. Sie war mit Coldplay-Frontmann Chris Martin von 2003 bis 2016 verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder. Vielen Menschen in den sozialen Medien gefiel der Werbespot. Dies sei „PR der Meisterklasse“ kommentierte ein Nutzer. Dies sei das beste Krisenmanagement, was er seit langem gesehen habe, so ein anderer.

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