Streamingkritik

„Kleo“, Staffel 2 auf Netflix: Müde Grüße aus Moskau

Die schrille Agentenkomödie „Kleo“ um eine DDR-Auftragskillerin brachte frischen Wind in die deutsche Serienlandschaft. Und Staffel 2? Einzig Jella Haase bleibt ein Ereignis.

4 Min
Jella Haase als Kleo Straub am Set bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Netflix-Serie „Kleo“

Jella Haase als Kleo Straub am Set bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Netflix-Serie „Kleo“

© Netflix

Wie ein sozialistisch-satirischer Donnerschlag rüttelte „Kleo“ 2022 die deutsche Serienlandschaft auf: So etwas wie diese knallbunte Agentenkomödie, die mit cooler Lässigkeit von einer desillusionierten Ex-Auftragskillerin der DDR auf Rachefeldzug erzählte, hatte es hierzulande bislang noch nicht gegeben. Die „4 Blocks“-Showrunner Hanno Hackfort, Richard Kropf und Bob Konrad erdachten gemeinsam mit Autorin Elena Senft eine schrille Story in der nervös-kribbeligen Nachwendezeit, die sich wenig um historische Genauigkeiten scherte.

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