Terrorismus

Klette gefasst: GdP sieht vernetzte linksextreme Szene

Die Festnahme der früheren RAF-Terroristin Klette in Berlin-Kreuzberg ist nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei kein Zufall.

dpa
1 Min
ARCHIV - Ein Symbold der RAF auf einem Schreiben der Rote Armee Fraktion (RAF).

ARCHIV - Ein Symbold der RAF auf einem Schreiben der Rote Armee Fraktion (RAF).

© picture alliance / dpa

Klette (65) wurde am Montag in Berlin gefasst. Die Staatsanwaltschaft Verden und das Landeskriminalamt Niedersachsen fahndeten jahrzehntelang nach den RAF-Terroristen Klette, Burkhard Garweg (55) und Ernst-Volker Staub (69). Die Polizei wirft ihnen eine Serie schwerer Raubüberfälle zwischen 1999 und 2016 und versuchten Mord vor. Die Tatorte lagen demnach in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Überfälle nicht politisch motiviert waren. Die Beschuldigten sollen die Taten begangen haben, um an Geld zu gelangen. Staub, Klette und Garweg werden der sogenannten dritten RAF-Generation zugeordnet.

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