Die beiden „Prefire“-Satelliten (Polar Radiant Energy in the Far-InfraRed Experiment) sind jeweils etwa so groß wie ein Schuhkarton und sollen während ihrer zehnmonatigen Mission aus etwa 525 Kilometern Höhe untersuchen, wie viel Wärme die Polregionen der Erde einerseits absorbieren und andererseits abstrahlen. Die Messungen im Infrarotbereich sollen die Kenntnisse um das Energiebudget des Planeten vervollständigen.
„Das wird die Prognosen zum Verlust von Meereis, zum Abschmelzen der Eisschilde und zum Ansteigen des Meeresspiegels verbessern und uns helfen, zu verstehen, wie sich das Erdsystem in den nächsten Jahren verändern wird“, erklärte die Leiterin der Nasa-Abteilung für Erdwissenschaften, Karen St. Germain. Mit diesem Wissen könne man künftig zuverlässigere Wetter- und Klimaprognosen erstellen.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de