Advent, Advent: Nach Angaben des Energie-Unternehmens Lichtblick wird die Weihnachtsbeleuchtung in Deutschland 760 Millionen Kilowattstunden Strom schlucken, so viel, wie eine Stadt mit 250 000 Haushalten pro Jahr verbraucht. Also LED-Lichterketten verwenden, sie senken den Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent.
Kühler Kopf: Beim Kauf von Kühlschränken und Co. auf die Effizienzklasse achten: Wird ein alter Kühlschrank der Klasse B durch ein Gerät der Klasse A+++ ersetzt, kann man pro Jahr 160 Kilogramm CO2 und 74 Euro einsparen.
Einfach abschalten: Auch so ein Bildschirm braucht mal eine Pause, sei es der Monitor eines PC oder der Fernseher. Also, Stecker ziehen, oder besser noch eine abschaltbare Steckdosenleiste verwenden. Ein Knopfdruck, schon ist der Saft weg.
Nie oben ohne: Kochen mit Deckel kostet laut Umweltstiftung WWF ein Drittel weniger Energie als ohne. Zudem sollte der Topf passend zur Größe der Herdplatte gewählt werden. So spart man 46 Euro und 100 Kilogramm Kohlendioxid im Jahr, wenn bei fünf Kochvorgängen pro Woche der Deckel auf den Topf kommt.
Abgebrüht: Wird Wasser für den Tee oder die Wärmflasche im elektrischen Wasserkocher erhitzt, geht das nicht nur schneller, sondern auch billiger als in einem Topf auf dem Herd. Wer an jedem Tag auf diese Art einen Liter Wasser kocht, spart laut WWF jährlich 40 Euro und 90 Kilo CO2.
Auf Eis gelegt: Lebensmittel kühlen am besten bei 6 bis 7 Grad, für die Gefriertruhe reichen minus 18 Grad. Kühlgeräte sollten nicht neben Heizung, Herd oder Spülmaschine stehen. Wer den Kühlschrank auf 7 statt 5 Grad einstellt, spart rund 20 Kilogramm CO2 und 10 Euro jährlich.
Im Schongang: Wäsche wird auch im Schongang sauber, am besten bei 40 statt 60 Grad. Statt Trockner raus mit der Wäsche an die frische Luft. Bei 160 Waschgängen pro Jahr mit 40 statt 60 Grad sowie Verzicht auf Vorwäsche und Trockner können laut WWF 250 Kilogramm CO2 vermieden und 110 Euro gespart werden.
Klargespült: Sparsame Spülmaschinen benötigen weniger Wasser als das Spülen mit der Hand. Aber die Maschine sollte möglichst voll sei und im Sparprogramm laufen. Dann spart man bei 160 Spülmaschinengängen pro Jahr 80 Kilogramm CO2 und 35 Euro.
Auf Durchzug: Stoßlüften ist sparsamer als Dauerlüften. Alle zwei bis drei Stunden einige Minuten frische Luft ins Zimmer genügt, um die Raumluft auszutauschen. Es spart zudem 180 Euro pro Jahr im Vergleich zu ständig gekippten Fenstern bei kalter Außenluft.
Durchheizen: Wer die Temperatur im Wohnraum nur um ein Grad senkt, kann fünf bis zehn Prozent Heizenergie und eine Menge Geld sparen. Dazu verbessert sich das Raumklima.
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