Thailand

Kollision mit Zug: Bus in Bangkok steht in Flammen – acht Tote

In Bangkok starben mehrere Menschen nach einem Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Zug. Ein möglicher Grund war eine defekte Bahnschranke.

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Rettungskräfte arbeiten an der Unglücksstelle in Bangkok.

Rettungskräfte arbeiten an der Unglücksstelle in Bangkok.

© Sakchai Lalit/AP

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Bus in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind laut der Nachrichtenagentur Reuters mindestens acht Menschen gestorben und 25 weitere verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Samstagnachmittag in der Nähe der Station Makkasan des Airport Rail Link im Stadtteil Huai Khwang, wie die Zeitung Bangkok Post berichtete.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler stieß ein Güterzug mit dem Bus und einem Motorrad zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls sei ein Feuer ausgebrochen, das den Bus binnen weniger Minuten vollständig erfasst habe. Während die Feuerwehr die Flammen bekämpfte, seien mehrfach Explosionen zu hören gewesen, berichtet die Bangkok Post. In dem ausgebrannten Fahrzeug entdeckten Rettungskräfte später die Leichen von acht Fahrgästen.

Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt, der stellvertretende Verkehrsminister Siripong Angkasakulkiat und Direktor des Busbetreibers Bangkok Mass Transit Authority, Kittikan Chomduang Jaruworapolkul, trafen dem Bericht zufolge vor Ort ein, um den Einsatz zu begleiten.

Schranke möglicherweise defekt

Augenzeugen berichteten der Bangkok Post zufolge, der Bus sei über die Bahngleise gefahren, als der Zug nicht mehr rechtzeitig habe bremsen können. Der mitgeschleifte Bus habe weitere Autos und Motorräder erfasst, die ebenfalls in Brand gerieten.

Einige Zeugen hätten dem Bericht zufolge bereits vor dem Unglück bemerkt, dass die Bahnschranke offenbar nicht ordnungsgemäß funktioniert habe. Ein im Internet veröffentlichtes Video soll zeigen, dass sich die Schranke nicht senkte.

Die Verletzten wurden nach Angaben der Behörden vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben von Reuters konnten die Einsatzkräfte den Brand inzwischen unter Kontrolle bringen. Die Suche nach weiteren Opfern dauere an.

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