In der Operette gewesen. Gelacht. Erstmals. Meistens bei Operette einen Bogen um die Komische Oper gemacht, und wenn die Besprechung der Operettenpremiere unvermeidbar war, nie verstanden, was daran lustig oder gar interessant sein soll. Bis Dienstag. „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach gab es in Berlin vor zehn Jahren an der Staatsoper in einer unzureichenden Inszenierung des fahrlässig und wiederholt vom exzellenten Bühnenbildner zum unzureichenden Regisseur beförderten Philipp Stölzl. Vergleicht man das mit dem, was Barrie Kosky an der Komischen Oper veranstaltet, kann man den Unterschied zwischen einem inszenierenden Bühnenbildner und einem wirklichen Regisseur ermessen.
Komische Oper
Barrie Koskys „Orpheus in der Unterwelt“: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
Unser Autor hat zum ersten Mal in einer Operette gelacht und ist überzeugt, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreihen wird.
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Sydney Mancasola als Eurydike in „Orpheus in der Unterwelt“ an der Komischen Oper Berlin
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