Wohnungsbau

Neue soziale Brennpunkte drohen in den Städten, wenn Merz-Regierung selbst Wohnungen baut

Laut Reformpaket will die Koalition den Staat Wohnungen bauen lassen. Das wird teuer, weckt böse Erinnerungen – und kann nicht gut gehen.

7 Min
In Duisburg-Hochheide hat man in den 1970ern den „Weißen Riesen“ (rechts hinten) gebaut. 2025 wurde er gesprengt. Die Gegend entwickelte sich zusehends zum Problemviertel.

In Duisburg-Hochheide hat man in den 1970ern den „Weißen Riesen“ (rechts hinten) gebaut. 2025 wurde er gesprengt. Die Gegend entwickelte sich zusehends zum Problemviertel.

© André Hirtz/imago

Wenn der Staat plant und baut, kann es schon mal etwas länger dauern – und teurer werden. Etwa bei Großprojekten: Mit dem Flughafen BER zog es sich gut 30 Jahre hin, aus den ursprünglich veranschlagten 1,7 wurden 7,3 Milliarden Euro. Der Bahnhof Stuttgart 21 schleppt sich nun ebenfalls schon 30 Jahre dahin; die Kosten explodierten von ursprünglich 2,5 auf wohl 25 Milliarden Euro. Die Hamburger Elbphilharmonie war am Ende elfmal so teuer wie geplant. Auch in Berlin-Tegel sieht es derzeit auf dem alten TXL nicht gut aus.

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