Berlin ist bunt, Berlin ist verrückt, Berlin ist ein Ort voller Probleme. Dass alle drei Aussagen richtig sind, auch die letzte, hat sich am gestrigen Tage wieder einmal auf traurige Weise gezeigt. Ein vermutlich Drogensüchtiger tötete einen anderen Mann mit einem Messer – in einer Berliner U-Bahn. Die Polizei musste den Täter – einen Syrer – schließlich erschießen. Damit haben Messerattacken in der Stadt eine neue Qualität erreicht. Mehr noch: Diese Tat stellt einen Wendepunkt dar, den die Politik nun als solchen begreifen muss. Die Probleme müssen klar benannt werden.
Kommentar
Kommentar – Tod nach Messerangriff in der BVG: Berlins Elend ist kaum mehr zu ertragen
In Berlin kam es am Samstag zu einer tödlichen Messerattacke in einer U-Bahn. Die Stadt hat ein schweres Problem. Unsere Autorin fordert schnelles Handeln.
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In der Nähe des Sophie-Charlotte-Platzes wurde ein Messerangreifer von der Polizei niedergeschossen.
© Carola Tunk