Kompetenzzentrum Wasser soll Standort Berlin stärken

Netzwerk für Wasserindustrie und Forschung

BLZ
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BERLIN, 24. Oktober. Um den Standort Berlin im Wettbewerb auf dem weltweiten Wassermarkt zu stärken, soll in Zukunft das so genannte "Kompetenzzentrum Wasser Berlin" Forschung und Wirtschaft besser vernetzen. "Ziel des Büros ist es, auf einem Weltmarkt mit großem Wachstumspotenzial die Nachfrage von Technik und Know-how nach Berlin zu ziehen", sagte Hans-Jürgen Ewers, Präsident der Technischen Universität Berlin.Entlastung für FirmenDas Netzwerkbüro soll Workshops und Kongresse veranstalten, Forschungsprojekte initiieren sowie weltweit Ausschreibungen von großen Projekten verfolgen und Anbietergruppen bilden. "Das ist ein aufwändiges Geschäft, das kleine Institute und Universitäten nicht bewerkstelligen können", erläutert Ewers. Die Forschungsprojekte richten sich unter anderem auf die Anwendung neuer Informationstechnologien, Abwasserreinigung und Grundwasserschutz. Die jährlichen Kosten von rund einer Million Mark (0,51 Millionen Euro) für das Büro und die etwa sechs bis acht Mitarbeiter wollen Wirtschaft und öffentliche Hand zu gleichen Anteilen tragen. Jeweils etwa 250 000 Mark steuern die Berlinwasser Holding und Vivendi Water bei. Der französische Konzern verpflichtete sich 1999 beim Kauf von Anteilen der Berliner Wasserwerke, bis 2009 jährlich zehn Millionen Mark für Forschung und Entwicklung bereitzustellen. Der Großteil dieser Gelder fließe in Projekte, die bereits angelaufen seien. (tis.)

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