Die Bundespolizei Berlin hat am späten Sonntagabend einen mutmaßlichen Drogenhändler im Bahnhof Ostkreuz in Friedrichshain festgenommen. Dort hatten Einsatzkräfte Kontrollen durchgeführt, um die Allgemeinverfügung zum Mitführverbot gefährlicher Gegenstände durchzusetzen.
Die Bundespolizisten fanden bei dem 25-Jährigen ein griffbereites Einhandmesser in der Hosentasche. Zudem hatte der Mann 22 Druckverschlussbeutel, 100 Tabletten, vier gefüllte Eppendorfgefäße mit Drogen sowie 1524 Euro bei sich. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Beamten zudem fest, dass sich der Vietnamese ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland aufhält.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz unter Mitführen einer Waffe gegen den bereits polizeibekannten Mann ein.
Die Polizei Berlin übernahm die Bearbeitung des Falls. Der 25-Jährige befindet sich derzeit im Zentralgewahrsam der Polizei Berlin. Er soll noch am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.
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