Medien

Kontroverse um „Inside Tagesschau“: „Der NDR möchte nicht über Inhalte diskutieren“

Der NDR prüft rechtliche Schritte gegen das Buch des Ex-Planungsredakteurs Alexander Teske. In dem Streit geht es auch um eine fragwürdige Stellenausschreibung.

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Das Tagesschau-Studio in Hamburg

Das Tagesschau-Studio in Hamburg

© Roland Magunia/imago

Der NDR hat sich zu dem Buch „Inside Tagesschau“ des früheren ARD-Aktuell-Redakteurs Alexander Teske geäußert. „Die im Buch erhobenen Vorwürfe gegenüber ARD-aktuell und der ARD sind einseitig und beruhen auf den subjektiven Erinnerungen eines einzelnen, ehemaligen Mitarbeiters“, erklärt eine NDR-Sprecherin gegenüber der Berliner Zeitung. Alexander Teske sei von Anfang 2018 bis Ende 2023 bei ARD-aktuell befristet beschäftigt gewesen. Er habe sich 2022 ohne Erfolg um eine ausgeschriebene unbefristete Stelle beworben. „Seine Klage gegen die Entscheidung wurde vom Arbeitsgericht Hamburg vollumfänglich abgewiesen.“

Weiter heißt es: Teske schildere im Buch seine persönliche Sichtweise und gebe persönliche Bewertungen wieder. Die Positionen der ARD, von ARD-aktuell und den im Buch dargestellten Mitarbeitenden zu seinen Schilderungen seien von ihm nicht angefragt und entsprechend nicht abgebildet worden. Eine Einladung der Chefredaktion zur internen Diskussion zu seinem Buch habe Teske unbeantwortet gelassen. Das Buch werde derzeit auf mögliche Rechtsverletzungen geprüft.

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