Kurz hinter der Grenze, auf polnischem Boden, hält Dimitri* an. Er fährt von Lwiw nach Warschau. Zwischen einem Rastplatzrestaurant und vorbeidröhnenden Lkw fängt der Ukrainer an zu erzählen. Erst zögerlich, dann immer offener. „Die Mehrheit der Leute steht nicht hinter Selenskyj“, sagt er. Viele Ukrainer hätten Angst, sich öffentlich zu äußern, „weil sie sonst eingezogen werden“ – an der Front im Donbass kämpfen müssen. Aussagen, die sich nicht zweifelsfrei belegen lassen.
Ukraine
Kriegsmüde Ukraine: „Frieden wird es nur geben, wenn die Ukraine bereit ist, Territorium aufzugeben“
Auf einem Rastplatz zwischen Lwiw und Warschau berichtet ein ukrainischer Taxifahrer über Angst, Korruption und das schwindende Vertrauen in den Präsidenten.
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Wolodymyr Selenskyj steht unter Druck. Nur noch etwa 58 Prozent der Ukrainer vertrauen dem Präsidenten.
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