Enteignung

Krach attackiert die Linke für Enteignungen – dabei hat seine SPD sie selbst beschlossen

Steffen Krach wirft der Linken in der Enteignungsdebatte ein Glaubwürdigkeitsproblem vor. Doch ein SPD-Parteitagsbeschluss bringt ihn selbst in Erklärungsnot.

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SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will mit Kontrollen und hohem Bußgeld gegen Mietwucher vorgehen. (Archivbild)

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will mit Kontrollen und hohem Bußgeld gegen Mietwucher vorgehen. (Archivbild)

© Fabian Sommer/dpa

Die Enteignung großer Wohnungsunternehmen gehört zu den zentralen Konfliktthemen des Berliner Wahlkampfs. Die Linke drängt auf die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hält dagegen. Wiederholt hat er deutlich gemacht, dass er die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände für den falschen Weg hält. Was viele dabei übersehen: Krach stellt sich damit gegen einen Beschluss seiner Partei von 2023. Dieser Widerspruch scheint im Wahlkampf offenbar gänzlich unterzugehen.

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