Hessen

Kraftwerk Staudinger: Niedrigwasser bedroht Kohlenachschub

Der Wasserstand im Rhein ist derzeit niedrig. Das hat auch Folgen für den Transport von Kohle. Die Stromproduktion im Kraftwerk Staudinger 5 könnte deshalb i...

dpa
2 Min
ARCHIV - Das Kohlekraftwerk ist nach Unternehmensangaben das größte konventionelle Kraftwerk in Hessen.

ARCHIV - Das Kohlekraftwerk ist nach Unternehmensangaben das größte konventionelle Kraftwerk in Hessen.

© Frank Rumpenhorst/dpa

Das Kraftwerk Staudinger ist nach Unternehmensangaben das größte konventionelle Kraftwerk in Hessen. Aktuell wird allein der mit Steinkohle befeuerte Block 5 von Uniper am Strommarkt eingesetzt. Der mit Erdgas befeuerte Block 4 (622 Megawatt) werde durch den Netzbetreiber Tennet zur Netzstabilisierung und als Reservekapazität vorgehalten. Zusätzlich würden die Stadt Hanau und die Standortgemeinde vom Kraftwerk mit Fernwärme beliefert.

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) hatte erst am Mittwoch in Duisburg gewarnt: „Das aktuelle Niedrigwasser behindert in zunehmendem Maße die Güterschifffahrt in Deutschland. Die Schifffahrt zähle beim Transport von Kohle, Getreide, Futtermitteln, Baustoffen, Mineralöl, Containern und Industrie-Rohstoffen zu den „systemrelevanten Größen“, betonte der BDB. Die seit Wochen sinkenden Wasserstände, insbesondere an Rhein, Elbe und Donau, führen dazu, dass Schiffe nur noch einen Teil der sonst üblichen Ladung mitnehmen können, um nicht auf Grund zu laufen.

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