DFB-Pokal

Krautzun hofft auf Fritz-Walter-Wetter für FCK im Finale

Kaiserslautern hat zuletzt 1996 den DFB-Pokal gewonnen - unter Eckhard Krautzun. Der 83-Jährige sieht durchaus Chancen für den Außenseiter gegen Leverkusen.

dpa
2 Min
ARCHIV - Lautern gilt vor dem Endspiel als krasser Außenseiter - genau darin sieht Krautzun eine Chance.  ld/dpa

ARCHIV - Lautern gilt vor dem Endspiel als krasser Außenseiter - genau darin sieht Krautzun eine Chance. ld/dpa

© Monika Skolimowska/dpa-Zentralbi

Beim Wunder von Bern gewann im Endspiel sensationell die deutsche Mannschaft um FCK-Legende Fritz Walter gegen Ungarn - bei Dauerregen. Bundestrainer Sepp Herberger soll damals zu seinem Kapitän gesagt haben: „Fritz, Ihr Wetter!“ Seitdem wird bei Regenspielen gerne von Fritz-Walter-Wetter gesprochen. 

Lautern gilt vor dem Endspiel am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) im Berliner Olympiastadion als krasser Außenseiter. „Der FCK hat die Chance, die darin besteht, dass alle sagen, dass sie keine Chance haben“, sagte Krautzun. Im Gegensatz zum Europa-League-Finalisten aus Leverkusen habe Friedhelm Funkel (70) „als schlauer und erfahrener Trainer eine Woche Zeit, seine Spieler auf Berlin vorzubereiten“. 

Der einstige Weltenbummler Krautzun verweist auch auf die Außenseiterrolle von Kaiserslautern im DFB-Pokal-Finale 1996 unter seiner Regie. Damals reiste der FCK als Bundesliga-Absteiger nach Berlin, besiegte aber den Karlsruher SC durch ein Tor von Martin Wagner mit 1:0.       

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