Mit militärischem Pomp und politischer Symbolik wird Deutschland am Donnerstag eine neue Ära der Verteidigungspolitik einläuten: Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius reisen nach Litauen, um den offiziellen Aufstellungsappell der deutschen Panzerbrigade Litauen zu zelebrieren. Die Brigade, der erste dauerhaft im Ausland stationierte Kampfverband der Bundeswehr seit dem Zweiten Weltkrieg, soll bis 2027 auf 5000 Soldaten anwachsen und bildet das Kernstück der Nato-Strategie an ihrer Ostflanke.
Geopolitik
Russland im Fokus: Merz und Pistorius reisen zur Nato-Ostflanke nach Litauen
Bundeskanzler und Verteidigungsminister weihen in Vilnius die erste dauerhafte Bundeswehr-Brigade im Ausland ein. Moskau warnt vor „Gegenmaßnahmen“.
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Bundeskanzler Friedrich Merz (l.) wird von Gitanas Nauseda, Präsident von Litauen, mit militärischen Ehren am Präsidentenpalast begrüßt.
© Michael Kappeler/dpa