Kriminalität

Kreuzberg: Linksextremisten verüben Buttersäure-Anschlag auf Bundeswehrverband

In der Stresemannstraße beschädigten Unbekannte Fensterscheiben und bewarfen ein Gebäude mit Buttersäure. Kurze Zeit später tauchte ein Bekennerschreiben auf.

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Die Bundeswehr steht immer wieder im Visier von Linksextremisten.

Die Bundeswehr steht immer wieder im Visier von Linksextremisten.

© Sina Schuldt/dpa

Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag einen Anschlag mit Pflastersteinen und Buttersäure auf eine Liegenschaft des Deutschen Bundeswehrverbands in der Stresemannstraße in Berlin-Kreuzberg verübt. 

Nach ersten Informationen der Berliner Zeitung schlugen vier bis fünf vermummte Personen gegen 0.45 Uhr mehrere Fensterscheiben ein. Gegen Mittag wurde dann ein Bekennerschreiben auf dem von Linksextremisten genutzten Portal Indymedia unter dem Titel „Gegen Krieg und ‚grünen‘ Kapitalismus“ eingestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz bewertet das Schreiben als authentisch. Dem Schreiben zufolge richten sich die Täter auch gegen die Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin. 

In dem Autowerk in Brandenburg, das seit rund zwei Jahren Elektroautos produziert, arbeiten etwa 12.000 Menschen. Es liegt zum Teil im Wasserschutzgebiet. Mit Aktionstagen wollten Aktivisten in der vergangenen Woche unter anderem vor Umweltgefahren und Wasserknappheit warnen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot in Grünheide.

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