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Deutsche Hilfe für Palästinenser

Krieg in Israel: Baerbock irritiert bei der Frage nach Palästina-Hilfe

Die Außenministerin will deutsche Hilfsgelder prüfen – „auf Wunsch Israels“. Warum geschieht dies nicht auf „eigenen Wunsch“? Anlass gäbe es genug. Ein Kommentar.

5 Min
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne)

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne)

© Franc Zhurda/dpa

„Die finanzielle Unterstützung der Palästinenser muss sofort beendet werden. Der palästinensische Terror, den wir sehen, wurde auch mit deutschen Steuermitteln finanziert.“ Es sind klare, unmissverständliche und schmerzhafte Worte von Josef Schuster, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland. Doch hat Schuster überhaupt recht?

Es wird dieser Tage oft gesagt, dass die Palästinenser bei ihrem terroristischen Angriff auf Israel in einem so kurzen Abstand so viele Juden getötet haben, wie noch nie seit der deutschen Judenvernichtung, dem Holocaust. Jetzt heißt es, dass dies eine „historische Zäsur“ sei, ein einschneidendes Erlebnis, das eine deutliche Änderung bringt. Das wäre bitter nötig.

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