Psychologie

Psychologe über Weltschmerz: „Die Welt entfernt sich immer weiter von dem, was wir aushalten können“

Kriege, Krisen, Klimawandel: Die tägliche Nachrichtenflut sorgt bei vielen für eine konstante Gereiztheit. Im Interview erklärt ein Psychologe, wie man den Weltschmerz aushält.

11 Min
„Die Konfrontation mit einer zunehmend komplexen Umwelt, in der sich multiple Krisen jagen, irritiert und überfordert viele von uns.“

„Die Konfrontation mit einer zunehmend komplexen Umwelt, in der sich multiple Krisen jagen, irritiert und überfordert viele von uns.“

© Kay Nietfeld/dpa

Kriege, Klimawandel und Wahlkämpfe. Der Nachrichtenstrom ebbt in der digitalen Welt nie ab – und kann für Frustration sorgen. Bei vielen Menschen hat sich ein Gefühl breitgemacht, das häufig als Weltschmerz bezeichnet wird. Aber was genau soll das bedeuten?

Peter Walschburger ist Biopsychologe und Anthropologe. Er beschäftigt sich mit dem Menschen als Natur- und Kulturwesen. Walschburger untersucht, wie der Mensch auf seine Umwelt und auf äußere Einflüsse reagiert, wie die Umwelt durch mediale Techniken und digitale Wirklichkeiten zunehmend komplexer wird und wie die Menschen damit umgehen. Im Interview erklärt er, was es mit dem sogenannten Weltschmerz auf sich hat, ob es in Berlin besonders schlimm ist und wie man sich gegen all das wappnen kann.

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