Für vier Panzerknacker endete ein spektakulärer Einbruch in den Tresorraum einer Bank in Königs Wusterhausen mit einer Festnahme der Berliner Polizei. Drei von ihnen sitzen nun in Untersuchungshaft.
Die Einbrecherbande wollte in der Nacht zum Sonntag durch einen Wanddurchbruch mittels eines Kernbohrers an die Schließfächer der Bankkunden gelangen. Noch bevor sie die Wand zum Tresorraum durchbrachen, wurden sie um kurz nach 2 Uhr von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei Berlin überrascht und überwältigt. Nach ihrer Festnahme wurden sie an das zuständige LKA 44 übergeben.
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Das Berliner Landeskriminalamt hatte bereits längere Zeit gegen die Panzerknacker ermittelt. Die Männer sollen zu einer Bande gehören, die seit Jahren immer wieder in unterschiedlicher Zusammensetzung Einbrüche in Banken verübt, um in den Tresorräumen die Kundenschließfächer auszuräumen. Einer von ihnen ist bereits wegen eines Einbruchs in eine Sparkassenfiliale im Oktober 2020 in Berlin-Frohnau angeklagt.
Einbrecher sollen einer größeren Einbrecherbande angehören
Damals waren fünf Einbrecher über ein Toilettenfenster vermummt in die Bank eingestiegen, hatten sechs Schließfächer aufgebrochen und Bargeld, Edelmetalle und Schmuck im Wert von etwa 960.000 Euro gestohlen. Die Polizei fasste vier mutmaßliche Täter, die angeklagt wurden. Die Beute blieb verschwunden.
Während sich drei der vier Männer nunmehr in Untersuchungshaft befinden, fahndet die Polizei nach weiteren Personen, die sich an dem Einbruch in der Brandenburger Bankfiliale beteiligt haben. Die Auswertung nach zwei erfolgten Durchsuchungen von Fahrzeugen dauert noch an.
Polizeibericht Berlin
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