Schwindel mit Onlinekonten

Fake-Jobangebote: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche im Netz

Mit vermeintlichen Jobangeboten verschaffen sich die Betrüger Zugang zum Onlinebanking ihrer Opfer. Daran können Sie die Masche erkennen.

Team News AFP/jla
2 Min
Die Polizei mahnt zur Vorsicht beim Weitergeben sensibler Daten (Symbolbild).

Die Polizei mahnt zur Vorsicht beim Weitergeben sensibler Daten (Symbolbild).

© dpa-tmn

Das Bundeskriminalamt (BKA), das bayerische Landeskriminalamt und das Zollkriminalamt warnen vor angeblichen Jobangeboten im Internet, bei denen das Onlinebanking verschiedener Kreditinstitute getestet werden soll. Diese Angebote seien häufig kriminell, hieß es in der am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichten Warnung. Sie dienten dazu, persönliche Daten zu stehlen und sie für illegale Zwecke zu nutzen.

Die Opfer sollten bei verschiedenen Banken Onlinekonten eröffnen – vorgeblich reine Testkonten. In Wirklichkeit seien es jedoch echte Bankverbindungen. Die Opfer erhielten entweder Mailadressen und Passwörter von den Tätern oder würden aufgefordert, ihre Zugangsdaten weiterzugeben. Dann änderten die Täter die Passwörter, sodass sie selbst den Zugang zu den Konten hätten.

Diese würden dann zum Beispiel als Einzahlungskonto für Bestellungen im Drogenhandel genutzt, erklärte das BKA weiter. Unseriöse Angebote seien häufig daran zu erkennen, dass über einen Messengerdienst Kontakt aufgenommen werde oder dass Rechtschreibfehler in der Anzeige seien. Auch ein hoher Verdienst für eine einfache Tätigkeit sollte ein Warnzeichen sein, riet die Polizei. Sensible Daten sollten nur weitergegeben werden, wenn die seriöse Nutzung verifiziert werden könne.

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