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Neukölln: 46-Jähriger mit Schnittverletzung auf der Hermannstraße gefunden

In Berlin-Neukölln haben Polizisten einen blutverschmierten Mann aufgefunden. Immer mehr wird zu den Hintergründen bekannt.

Team News dpa
2 Min
Blutspuren auf dem Gehweg der Hermannstraße 

Blutspuren auf dem Gehweg der Hermannstraße 

© Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Eine Gruppe von Männern hat in Berlin-Neukölln Kontrahenten angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Ein mutmaßlicher Angreifer konnte gefasst werden. Drei Männer sollen in der Nacht zu Freitag gegen 2.30 Uhr vor einem Geschäft in der Hermannstraße gesessen und getrunken haben, wie die Polizei mitteilte. Eine zweite Gruppe ging demnach auf die drei Männer zu und schlug auf sie ein. Als Polizisten eintrafen, waren die Angreifer bereits geflüchtet.

Eines der Opfer saß stark blutend in einem Hauseingang. Der Mann hatte eine Schnittverletzung am rechten Handgelenk und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Auf der Hermannstraße war eine große Blutlache auf dem Bürgersteig zu sehen. Ein weiterer Mann aus der ersten Gruppe im Alter von 46 Jahren erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Mann mit blutverschmierten Händen festgenommen

Kurz darauf nahmen Polizisten in der Nähe einen 33-jährigen Mann mit blutbeschmierten Händen fest. Seine Personalien wurden festgestellt und Spuren gesichert. Anschließend ließ man ihn wieder frei.

Zeugen sollen laut Polizei beobachtet haben, wie eine der Gruppen angetrunken vor dem Geschäft mit Bierflaschen geworfen hat.

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